Die unerträgliche Unvermeidlichkeit des Abschieds

  • John Blair
  • 0
  • 1318
  • 72

Sie überquerten die Brücke. Hatte Abendessen. Er schob sie auf eine Schaukel und warf ihr Armband in die brüllenden flüssigen Umarmungen der Marmara und der Schwarzen. Sie erinnerte sich kaum noch an die Schatten und Passagen dieser Nacht. Es war eine Nacht der Schließung. Einige kurze Erinnerungen. Die Emotionen. Und vielleicht seine Bereitschaft, es zu einer besonderen Nacht zu machen. Und vielleicht sein merkwürdiger Geruch: Holz, schwarzer Pfeffer. Nur zwei Noten.

Und Pink Floyd. Die ganze Nacht. Haben Sie jemals mit Pink Floyd geschlafen??

Sie tat.

Pause hier.

Als ob sie in der Montauk-Szene wäre ... steht sie am Fenster. Es regnet. Sie kann den Mond sehen, den dunklen, gleichgültigen Himmel, die Dunkelheit ihrer Gedanken, die Schwere des Himmels, den Wind, den kalten Seewind und das egoistische Bosporus-Flüstern. Sie ist nackt. Es gibt kein Licht im Raum. Nur die Mondlampe. Und der Regen. Starkregen. Und dann begrüßt sie heimlich die Tränen, die zarten Spuren salziger Freunde auf beiden Wangen. Pause.

Die Haare. Ihre Haare lernten seine Liebe. Sie hat es nicht gekämmt. Es war verwirrt, durcheinander. Die Strahlen davon waren stark auf den Kissen verbeult, dann spielten sie mit seinem Gesicht, dann nach unten und bedeckten seinen Oberkörper, seine Männlichkeit. vor 20 Minuten. Sie ritt ihn. Wie eine Zarin auf ihrem dunklen Hengst. Und ihre Brüste schwebten vor seinen Augen, in seinem Mund. Es war die letzte Nacht.

Aber jetzt sah er sie an. Traurig.

Sie wollte nicht angeschaut werden.

Sie wollte nur dorthin gebracht werden, wo sie Erleichterung verspüren konnte. Irgendwo, wo ihr Herz von der Klippe befreit, intensiv geliebt, gepflegt, gepflegt und versprochen werden konnte, alle universellen Gesetze von Zeit und Raum, Distanz und bedeutungslosen Lebensentscheidungen zu betrügen, damit sie sich nicht für jetzt, sondern für immer geliebt fühlen konnte.

Sie seufzte.

Er schaute weiter auf ihre schlanke neckende Silhouette, das unordentliche Hexensabbathaar, ihren vollen verführerischen Hintern, ihren Rücken und ihren Geigenkörper, während ihre Brustwarzen das Fensterglas küssten, die Lippen sich noch an sein Kriegerfleisch erinnerten und ihr warmer, pfirsichfarbener Hals das zeigte Abdrücke seiner Finger.

Mit Tschüss ging es ihr nie gut. Noch nie. Sie war so verwirrt, fehlgeleitet, verloren. Sie zitterte unter der Last ihres zutiefst sensiblen Herzens und ihrer Gefühle.

Es ging ihr nie gut mit Tschüss, Stille, kurzen Verliebtheiten und besonderen Liebesgeschichten.

Für die meisten von ihnen war sie ein wanderndes Wunder, weil sie das sinnliche Element der Sterne segnete. Aber dahinter lebte immer ein zitterndes und verletzliches Herz. Und eine Welt, die so transparent und doch so von Stürmen und psychischen Rätseln umhüllt ist. Sie konnte und tat sich ergeben wie kein anderer, und als sie genommen wurde, fühlten sich Männer wie Könige und Sklaven. Sie wurde aus Vergnügen genäht. Sie tanzte vor Vergnügen. Sie starb darin. Ertrinken. Gerettet. Zerrissen. Dann wieder aus Lust, Liebe und Unverschämtheit geformt. Wie ein Golem. Mit nur einem hebräischen Wort auf ihrer nassen Stirn - "Emet".

Sie konnte sich so augenblicklich diesem Fremden mit schweren Augen von Cay-Farbe öffnen; Der Flug, die Fahrt, das Katapult, das Abenteuer, das sie hatten, sie schwebte unter seinem Körper, alle ihre Zellen verbrannten und flogen über die Stratosphäre hinaus. Er flüsterte: "Du bist Mutter Natur selbst". Riesig, dunkel, chaotisch, sich ergeben und unterwerfen, dominieren, nichtig, spontan. Sie wünschte, er würde ihren Körper in diesem Moment nehmen und ihn mit der Hoffnung auf Küsse, Trost vieler unaufhaltsamer Worte und Fürsorge bedecken. Er seufzte nur.

Männer schwiegen manchmal. Und ihre Stille ermordete ihre transparente, energische, freudige, hoffnungsvolle, verrückte Welt der Gefühle.

Männer schwiegen manchmal. Und ihre Stille verwandelte ihre laute Katastrophe in Wüstenstaub.

Sie stand vor dem großen kalten fremden Fenster. Auf der anderen Seite des egoistischen Bosporus. Es regnete viel. Kalt. Nackt.

Sie würden mehr Liebe machen. Und sie würde es vergessen. Aber sie würde die Erinnerung an diese Mondlampe, diesen Regen, ihren Körper, der von seinem schwarzen Pfeffermund und den Waldhänden geweckt wurde, und ihr Sinken, das in Teile zerfetzt war, zwei Nächte, bevor das Flugzeug sie von Konstantinopel wegbrachte, sorgfältig aufbewahren.

Männer schwiegen manchmal. Auf allen Kontinenten. Jederzeit.




Bisher hat noch niemand einen Kommentar zu diesem Artikel abgegeben.

Hilfreiche Artikel über Liebe, Beziehungen und Leben, die Sie zum Besseren verändern werden
Die führende Lifestyle- und Kultur-Website. Hier finden Sie viele nützliche Informationen über Liebe und Beziehungen. Viele interessante Geschichten und Ideen